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 Betreff des Beitrags: Die Diskriminierung der Raucher
#1BeitragVerfasst: 18. Apr 2014 12:35 
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Wir Raucher werden verkannt. Vollkommen selbstlos finanzieren wir den Staat über die Tabaksteuer, entlasten die Rentenversicherung durch überdurchschnittlich frühes Ableben und würzen die Luft unserer Umgebung mit dem edlen Duft brennenden Tabaks. Und was ist der Dank der Gesellschaft für die ihr von uns Rauchern gewährten Wohltaten? Wir müssen gastronomische Einrichtungen verlassen, wenn wir das praktizieren wollen, was der Gesellschaft nutzt und den guten Duft unserer Umwelt bewirkt, und manchmal dürfen wir noch nicht `mal überall zu Hause rauchen, weil unsere Lebenspartner von der uns entgegengebrachten Ablehnung angesteckt sind. So ergeht es z.B. mir. Mein altes Mädchen lehnt Rauchen im Wohnzimmer rigoros ab. Tu` ich`s trotzdem, wird sie fuchsteufelswild. So muss ich mich in mein Arbeitszimmer im Dachgeschoss zurückziehen, wenn ich rauchen will.

Aber jetzt ist es genug - endgültig. Ich gründe die Raucherpartei „IRP“ (internationale Raucherpartei). Eine Parteihymne hab` ich auch schon kreiert:

„Raucher aller Länder, stehet fest, vereiniget Euch, trennen uns auch Meer und Länder, unser Ziel ist dennoch gleich, die Internationale sorgt für Gerechtigkeit“.

Raucher verdienen einen Orden, das Bundesverdienstkreuz z.B., nicht aber die ihnen entgegengebrachte Ächtung, wie sie in fast allen Staaten dieser Welt usus ist.

Jawoll, ja. :biggrinn: :biggrinn:


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Diskriminierung der Raucher
#2BeitragVerfasst: 18. Apr 2014 14:12 
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Gut Dampf und viel Erfolg für deine Partei! Ich könnte dir ein Räucherkerzchen anzünden. :biggrinn:


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Diskriminierung der Raucher
#3BeitragVerfasst: 18. Apr 2014 15:20 

Jetzt geh ich erstmal eine rauchen...... :lol27:


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Die Diskriminierung der Raucher
#4BeitragVerfasst: 18. Apr 2014 16:53 
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:keks:


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Diskriminierung der Raucher
#5BeitragVerfasst: 18. Apr 2014 16:56 
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wir könnten hier eine Raucherraum aufmachen :lol27:


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Diskriminierung der Raucher
#6BeitragVerfasst: 18. Apr 2014 17:08 
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Ich schmeiße schon mal die Klimanalage an. :smiley1721:


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Diskriminierung der Raucher
#7BeitragVerfasst: 18. Apr 2014 17:40 
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Ich danke aufrichtig allen, die dazu beitragen, das schwere Los von uns Rauchern zu erleichtern :biggrinn: und freue mich über bekennende Raucher wie Corazón. Dass sell oi für allemoal klar isch`. :smiley1680:


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Diskriminierung der Raucher
#8BeitragVerfasst: 18. Apr 2014 20:03 
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Würde ich hier geduldet? Ich rauche zwar nicht und neige zum Husten infolge angefressener Bronchien (hab mal eine Bronchitis verschleppt und seither einen Dauerschaden); nichtsdestoweniger geht mir der Anti-Raucher-Fanatismus ab (da ich mir niemals das Rauchen abgewöhnen musste und ich nicht ahne, ob und wie schwer das ist, mache ich Rauchern keine moralischen Vorhaltungen in dem Sinne: "Ich habs doch geschafft, wieso schaffst du das nicht??").

Aber Erich, hast du nicht doch Angst, früher als nötig zu versterben, woraufhin wir alle sehr traurig wären?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Diskriminierung der Raucher
#9BeitragVerfasst: 18. Apr 2014 23:39 
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Ich finde diese Hetzerei gegen Raucher auch nicht gut, obwohl ich zu den ehemaligen Rauchern gehöre, die es geschafft haben, wie du sagst, Marie. Das war reine Glückssache und der Schwangerschaft mit meinem Kind geschuldet. Da fiel es mir ganz leicht. Sowas haben Männer nicht.

Wegen mir kann jeder so viel rauchen, wie er mag. Ich geselle mich auch gern zu ihnen. Ob ich Rauch riechen kann oder nicht, hängt sehr von der Situation ab. Manchmal stört er mich, manchmal nicht. Wenn er mir in den Kleidern und in den Haaren hängt, mag ich es nicht. Ebenso wird in meiner Wohnung nicht geraucht und ich kann nur schlecht in einem Raucherzimmer im Hotel schlafen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Diskriminierung der Raucher
#10BeitragVerfasst: 21. Apr 2014 21:27 

Mein Vater lebte sehr ungesund, womöglich aufgrund seines Armenhäuslerdaseins als Kind.
Er aß viel zuviel, er trank mindestens fünf Bier am Abend, am Wochenende noch einige Kräuterschnäpse dazu.
Nichts kam bei ihm um, gleichwohl manches Brot schon schimmelig war, er kratzte den Schimmel ab und aß das Brot trotz allem Gezeter meiner Mutter. Auch sehe ich ihn in der Küche stehen und ein rohes Ei aussaugen. Ich sehe ihn, wie er weinend die Küche verließ, weil ich als Kind den Pudding am Sonntag stehen ließ, weil ich satt war. Er kam kurze Zeit später wieder zurück in die Küche, nahm meinen Puddingteller und aß den Rest heraus. Seine Augen verrieten mir, dass er geweint hatte.
Und er rauchte bis zu seinem dreißigsten Lebensjahr Overstolz. Er arbeitete viele Jahre unter Tage als Hauer im Ruhrgebiet mitten im Kohlestaub. Er war im Alter äußerst gemütlich, interessierte sich für Politik und ging keinen Schritt spazieren. Er fuhr auch kein Fahrrad, sondern jeder kleine Weg wurde mit seinem Mercedes abgefahren, worauf er sehr stolz war.

Er wurde 78 Jahre alt (Schlaganfall)

Meine Schwiegermutter rauchte niemals, war dem Rauch auch nicht ausgesetzt, sie lebte sehr gesund, jeden Tag Obst und viel Gemüse alles aus dem eigenen Garten. Sie war sehr, sehr sportlich und schlank.

Sie wurde 76 Jahre alt (Lungenkrebs)

Meine Großmutter väterlicherseits rauchte 60 Zigaretten am Tag. Sie lebte ungesund.

Sie wurde 86 Jahre alt und starb unerwartet mitten im Schlaf.

Das zum Thema Gesundheit und frühzeitiges Ableben aufgrund blauen Dunstes.

Bei uns wird im Haus auch nicht geraucht, außer Pfeife. Mein Sohn ist Pfeifenraucher. Mc Baren Navy Flake. Ob Zigarette oder Pfeife, dies ist ein großer Unterschied. Kalter Zigarettenrauch stinkt, wogegen warmer oder kalter Rauch der Pfeife herrlich duftet.

Bei uns gibt es jetzt schon Gaststuben die zur späteren Stunde auf den Rauchverbot PFEIFEN!!!


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Die Diskriminierung der Raucher
#11BeitragVerfasst: 22. Apr 2014 09:28 
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Ohne Spielverderber sein zu wollen:

Der Raucher erhöht die Wahrscheinlichkeit seines sozial verträglichen Früh-Ablebens.

Das heißt, er muss zwar nicht überdurchschnittlich früh sterben. Aber er macht seinen frühen Tod wahrscheinlicher.

Auch Chancen sind Realitäten.

(Deswegen wird ja auch Lottospielen für Dummheit gehalten, weil die Wahrscheinlichkeit, dass man seinen Einsatz verliert, so unerhört hoch ist. :smiley1656: )


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Diskriminierung der Raucher
#12BeitragVerfasst: 22. Apr 2014 10:56 
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Was mich daran erinnert, meine Chance von 1:14 Mio mal wieder wahrzunehmen, um Lotto zu spielen. :smiley6828:

Über den Einzelfall sagt Statistik natürlich nichts aus. Man hofft aber wohl verständlicherweise, zur günstigen Gruppe zu gehören. Aber mir fällt bei Rauchern momentan vor allem das traurige Schicksal meines Onkels ein, der mit 68, glaube ich, eines Morgens tot an seinem Schreibtisch saß. Er war Kettenraucher und hatte eine schwere chronische Bronchitis. Letztendlich hat er sich zu Tode gehustet. Meine Tante fand ihn voller Schrecken am Morgen. Er war ein Nachtmensch und sie schliefen schon lange nicht mehr in einem Raum, da sie bei seinen schlimmen Hustenanfällen nachts keine Ruhe fand. Sein Vater starb mit 64 und rauchte ebenso sehr viel. Sie hielten sich aber für unsterblich, glaube ich. Ich erinnere mich noch, als ich klein war und sich alle beschwerten, dass bei Feiern so viel geraucht wurde, wie sie sagten, geräuchertes Fleisch hält länger. Tja, im irdischen Dasein nicht zwangsläufig. :smiley1657:


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Diskriminierung der Raucher
#13BeitragVerfasst: 22. Apr 2014 12:43 
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Würde ich hier geduldet? Ich rauche zwar nicht und neige zum Husten infolge angefressener Bronchien (hab mal eine Bronchitis verschleppt und seither einen Dauerschaden); nichtsdestoweniger geht mir der Anti-Raucher-Fanatismus ab (da ich mir niemals das Rauchen abgewöhnen musste und ich nicht ahne, ob und wie schwer das ist, mache ich Rauchern keine moralischen Vorhaltungen in dem Sinne: "Ich habs doch geschafft, wieso schaffst du das nicht??").

Aber Erich, hast du nicht doch Angst, früher als nötig zu versterben, woraufhin wir alle sehr traurig wären?


Deine uns Rauchern entgegengebrachte Toleranz kenne ich aus eigener Erfahrung. Sie ist größer als die meiner Frau. Aber ich las gerade, dass Du ein Bronchienproblem hast und werde deshalb bei Dir nicht mehr rauchen.

In einer Nachrichtensendung wurde kürzlich die Nikotinsucht mit einem der Heroinsucht ähnlichem Potential gleichgesetzt. Und so ungefähr empfinde ich das auch. Ich krieg`s einfach nicht los, trotz mehrfacher nachdrücklicher ärztlicher Empfehlung und mehrfachen Versuchen, z.T. mittels Anwendung von Nikotinpflastern. Ich bewundere aufrichtig die, die es geschafft haben. Aber ich habe den Konsum wenigstens beträchtlich gesenkt. In meiner beruflich aktiven Zeit habe ich täglich um die 60 der stärksten deutschen Zigaretten (Marke Rothändle, natürlich ohne Filter) geraucht, heute rauche ich täglich 6 Zigarillos, was mir anfangs schwer fiel, sehr, sehr schwer. Nur bei Übernachtung auswärts (Urlaub u.ä.) habe ich das Limit aufgehoben. Und obwohl ich die Limitierung jetzt schon einige Jahre aufrecht erhalte, erwische ich mich ab und an noch immer beim unbewussten Tasten nach Zigaretten, wenn ich am Schreibtisch sitze.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Diskriminierung der Raucher
#14BeitragVerfasst: 22. Apr 2014 18:29 

Auch ich versuchte mehrfach aufzuhören. Aber mir gelang es bisher nicht.
Mein Vater hörte von einem Tag auf den nächsten auf, mein Mann ebenso und auch mein Schwiegervater schaffte es.
Mein Mann rauchte bis zu zwei Schachteln am Tag, was ja auch wirklich sehr viel ist. Vor 20 Jahren hörte er dann auf zu rauchen. Ich dagegen rauche erheblich weniger, allerdings wenn ich mich in guter Gesellschaft befinde, rauche ich besonders gern und somit dann auch viel. Allerdings nur draußen, weil ich es im Haus ekelig empfinde. Der Rauch zieht einfach nicht ab, man erstickt ja beinahe am blauen Dunst.
Aber bei Festlichkeiten wie Hochzeiten, die in einem Tanzsaal gefeiert werden, da fällt es mir verdammt schwer nicht einfach eine anzustecken. Womöglich liegt es am guten Wein der dann fließt und die schönen Gespräche in froher Runde.
Wie ich es schon schrieb, hier gibt es schon einige Gaststuben, die es zur späten Stunde erlauben. Das ist wirklich gut, denn rauche ich unterm Dach, dann mag ich plötzlich gar nicht mehr, aufgrund Erstickungsgefahr. :a015:


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Die Diskriminierung der Raucher
#15BeitragVerfasst: 25. Apr 2014 22:32 
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Deine uns Rauchern entgegengebrachte Toleranz kenne ich aus eigener Erfahrung...Aber ich las gerade, dass Du ein Bronchienproblem hast und werde deshalb bei Dir nicht mehr rauchen.


Siehst du, wie sehr ich dich und deine rücksichtsvolle Art vermissen würde, falls dich die Raucherei dahinraffte?

Da hab ich schon ganz andere Raucher erlebt. Als ich an der Uni als WissAss anfing und einen Büro-Raum mit zwei stark rauchenden Kollegen zu teilen hatte. Das war noch, bevor ich mir den Bronchienschaden zulegte. Ich bin von dem blauen Dunst fast eingegangen, wagte aber angesichts dessen, dass ich die Jüngste in dem Raum war, nicht zu protestieren.

Glücklicherweise verschwanden die beiden nach etwa einem halben bzw anderthalb Jahren, und danach hatte ich keine Raucher mehr in dem Raum. War ich froh!


Elo, zum Lottospielen noch ein Vorschlag, wodurch du dich leicht bereichern, aber dennoch die Einsichten der Stochastik beherzigen könntest.

Überleg dir einen bestimmten Tipp, den spielst du jede Woche. Das heißt, du notierst dir den Tipp und gibst den Lottoschein aber nicht ab. Den Einsatz legst du beiseite.

Sodann verfolgst du im Fernsehen jeweils den Einsatz der Lottofee. Hat laut Ziehungs-Ergebnis dein Tipp NICHTS gewonnen, was mit einer Chance von 1 zu 14 Millionen eintreffen wird, so hast du immerhin deinen Einsatz gewonnen ("A penny saved is a penny earned"); dann beförderst du deinen Einsatz in ein extra Sparschwein (das Lotto-Sparschwein). Hätte wider Erwarten dein Tipp doch einmal gewonnen, dann geht in dieser Woche mal nichts in das Sparschwein, ansonsten verzeihst du dir das Nicht-Abgeben des Lottoscheins.

Garantiert wird nach einem halben Jahr dein Lotto-Sparschwein sehr hübsch befüllt sein. Das kannst du dann als deinen halbjährlichen Lottogewinn verjubeln! :biggrinn:


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