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 Betreff des Beitrags: Bücher, Bücher, Bücher...
#1BeitragVerfasst: 23. Mär 2014 21:08 
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Francesc Miralles: Samuel und die Liebe zu den kleinen Dingen

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 Betreff des Beitrags: Re: Bücher, Bücher, Bücher...
#2BeitragVerfasst: 25. Mär 2014 00:11 
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Matthias Jösch
MAMMON - Für Deine Sünden wirst Du büßen


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 Betreff des Beitrags: Re: Bücher, Bücher, Bücher...
#3BeitragVerfasst: 26. Mär 2014 22:20 
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Schulden: Die ersten 5000 Jahre von David Graeber

Zitat:
Schulden: Die ersten 5000 Jahre (englischer Originaltitel Debt: The first 5000 Years) ist ein 2011 in englischer Sprache erschienenes Buch des Ethnologen und Anarchisten David Graeber, das 2012 in einer deutschen Fassung veröffentlicht wurde. Er analysiert die Rolle von Schulden in der Geschichte, vor allem vor dem Hintergrund von Revolutionen und sozialen Umbrüchen, und kritisiert verschiedene grundlegende ökonomische Konzepte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bücher, Bücher, Bücher...
#4BeitragVerfasst: 27. Mär 2014 00:16 

Wie mir scheint lesen die Damen und Herren hier hoch intellektuelle Bücher, dem kann ich leider nicht dienen, aber meine Wenigkeit beschränkt sich auf leichte Lektüre und dieselbe hier ist in zwei Stunden gelesen. Es lohnt sich, denn es hat es in sich.

Nur einen Tag noch - von - Mitch Albom


Bild

Worum geht’s?

Nachdem Chicks Vater seine Familie verlassen hat, geht es mit Chicks Leben bergab. Das College schmeisst er für eine Profi-Baseballkarriere, die nach nur 6 Wochen aufgrund einer Verletzung jäh endet. Seine Ehe mit Catherine hält die andauernde Belastung durch Chicks Lebenskrise nicht aus und zerbricht und auch Chicks Tochter wendet sich von ihm ab. Als er dann auch noch seinen Job verliert, scheint Chick am Ende der Sackgasse angekommen zu sein.
Er beschließt, in seinen Heimatort zurückzufahren und seinem Leben ein Ende zu setzen. Kurz vor seinem Ziel baut er einen schlimmen Verkehrsunfall. Er überlebt und kann kaum glauben, wen er in seinem Elternhaus vorfindet: seine vor 8 Jahren verstorbene Mutter. Chick erlebt noch einen letzten Tag mit ihr und erkennt, wie blind er all die Jahre gewesen ist…

Und, wie war’s?

Mitch Albom schreibt mit sehr viel Einfühlungsvermögen, Warmherzigkeit und einer Leichtigkeit, dass es nicht schwer fällt, den Roman in einem wegzulesen. Man glaubt, noch auf den ersten einführenden Seiten zu stecken, doch eigentlich ist man schon mitten im Geschehen und kaum dass man sich versieht, sind die ersten 100 Seiten gelesen.

Die Idee, einen Toten zu treffen, war mir zwar sehr abstrus, aber Albom lässt dies nicht zu einer überirdischen Phantasiegeschichte werden, sondern zeigt dem Leser anhand von Chicks Begegnung mit seiner toten Mutter, auf was es im Leben ankommt. Er versucht so nicht nur, die Angst vor dem Tod zu nehmen, sondern vor allem die Aufmerksamkeit darauf zu fokusieren, was einem allzu oft entgeht, wenn man mitten im Alltagsstress zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist.

In dem Zusammenhang, dass Chick ein Treffen mit seiner Mutter wegen vermeintlich wichtigeren Gründen immer und immer wieder verschoben hat, fand ich folgenden Satz sehr einprägend: “Zählt man die Stunden, die man nicht mit seiner Mutter verbracht hat, so ergeben sie ein ganzes Leben”.

“Nur einen Tag noch” ist unterhaltsam, gefühlvoll und regt zum Nachdenken an.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bücher, Bücher, Bücher...
#5BeitragVerfasst: 27. Mär 2014 00:42 

Mein aller erster Roman, den ich las, nach dem Austritt bei den Zeugen Jehovas und das war im Alter von 14 Jahren war folgender:

Bild

Das Buch habe ich verschlungen und niemals vergessen, es hat mir irgendwie die Tür geöffnet.
Danach las ich die Buddenbrooks von Tomas Mann, eben auch ohne religiösen Inhalt.

Und was ich über alles geliebt habe, war ein Buch, welches ich in der Schule gelesen habe, doch ich weiß nicht mehr den wirklichen Titel, auch der Autor ist mir nicht mehr bekannt. Es ging um ein Pferd, welches geschlachtet werden sollte, was der Sohn des Bauers und Besitzers des Pferdes mit bekam und sich mit dem Pferd auf die Flucht machte.
Dieser Junge ist mit dem Pferd durch die Wälder gezogen, schlief neben dem geschwächten Pferd am Bauch, welcher ihn wärmte. Dann fand ihn ein Mann, der ihn mit zu sich nahm. Der sich die Geschichte des jungen Mannes anhörte und sodann den Vater aufsuchte. Wie mir die Geschichte in Erinnerung noch ist, kam auch der Vater und holte seinen Sohn ab, in der Zwischenzeit war jedoch das Pferd eines natürlichen Todes gestorben. Der Junge wurde sehr krank, aufgrund Unterkühlung auf der Flucht, als er daheim wieder aufwachte, fragte er zuerst seinen Vater, als diese an seinem Bett saß: Vater, ist Lotte in ihrem Stall? Und der Vater sagte ihm zu, Lotta stände im Stall.
Als der Junge gestärkt genug war, ging er zum Stall, sah ein Pferd dort stehen und sagte: Das ist nicht mein Pferd Lotte. Aber das Pferd drehte sich zu ihm um und sogar für den Leser war es so, als wäre man selbst im Fiebertraum gewesen, denn man wünschte sich nichts sehnlicher zurück für diesen Jungen, ein Pferd namens Lotte.

Es sagte soviel aus, damals war ich noch sehr klein, wohl 12 Jahre alt, es war ja auch ein Kinderbuch, zwar auch ohne religiösen Inhalt, aber eben noch kein Roman in dem Sinne.
Es war ein dickes Buch, sehr, sehr alt, aber ich habe es niemals vergessen. Ich würde mich sehr freuen, wenn es jemanden gebe, der sich auch an solch ein Buch erinnern kann und eventuell den Titel oder gar das Buch hätte und es eventuell sogar verkaufen würde.
Es liegt mir niemals an materielle Dinge, aber dieses Buch würde mich überaus glücklich machen, wenn es auf meinem Bücherregal stehen würde. Mit Sicherheit würde ich es oft aus dem Fach nehmen und berühren, in tiefer Erinnerung an die Zeit als ich es las. Noch heute weiß ich, wie ich über darüber strich und immer wieder streichelte ich das Buch, aber ich musste es doch wieder abgeben, weil es nur geliehen war.

Ich meine, das Buch hieß:

Mein Pferd Lotte :cvety:


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Bücher, Bücher, Bücher...
#6BeitragVerfasst: 28. Mär 2014 08:04 
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Eins meiner Lieblingsbücher ist "Die Vermessung der Welt", das von dem Mathematiker Carl Friedrich Gauß und dem Naturforscher Alexander von Humboldt handelt. Der eine sieht die Welt in Zahlen und findet schon eine Reise von Göttingen nach Berlin eine Zumutung, der andere reist in der Welt herum, kriecht durch Sümpfe und klettert auf Berge. Sehr interessant geschrieben, wie jeder auf seine Art die Welt vermisst.
"http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Vermessung_der_Welt


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 Betreff des Beitrags: Re: Bücher, Bücher, Bücher...
#7BeitragVerfasst: 28. Mär 2014 09:56 
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:Sonne: der liegt bei mir auf meine Lesestapel und ich freue mich auch schon drauf


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 Betreff des Beitrags: Re: Bücher, Bücher, Bücher...
#8BeitragVerfasst: 8. Apr 2014 22:16 
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Das hört sich ziemlich gut an:

"Vervollständige die Funktion" von Petra Cnyrim.

Zitat:
Lustige Prüfungsantworten: Genial daneben

Woher weißt du, dass 6 eine gerade Zahl ist? "Weil ich ziemlich clever bin", schreibt der Schüler. Viel zu oft verschmähen Lehrer die besten Prüfungsantworten. Pädagogin Petra Cnyrim hat ihnen nun ein ganzes Buch gewidmet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bücher, Bücher, Bücher...
#9BeitragVerfasst: 16. Apr 2014 20:53 
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Maurice Maggi:
Essbare Stadt – Wildwuchs auf dem Teller.
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Wilde Genüsse vor der Haustür.

Die Stadt bietet uns eine Fülle an wilden Pflanzen, mit denen man wunderbar kochen kann. Maurice Maggi, Guerillagärtner und Koch, nimmt uns mit auf eine kulinarische Entdeckungsreise zu den essbaren Schätzen der Stadt und zeigt, welche einfach-originellen Delikatessen sich damit zubereiten lassen.

Über 70 vegetarische Rezepte eröffnen uns eine vergessene Welt und zeigen, wie viel Geschmack, Würze und Abwechslung buchstäblich vor unserer Haustür liegen. Sie lassen uns die Stadtnatur mit ganz anderen Augen sehen, regen zum Experimentieren und zum spielerischen Umgang damit an. Wahrhaft kreatives Kochen also, in dem sich Geschmack und Würze der oft unscheinbaren Zutaten optimal entfalten und entwickeln können.

Ein Buch, das uns die Stadt mit ganz neuen Augen sehen lässt, in eindrücklichen Fotos stimmungsvoll festgehalten.


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